Naziaufmarsch und Antifa-Kneipe am 27.Januar [update 4]

[update 4] Die Nazis sind vor dem OVG in Koblenz gescheitert. Das bedeutet es gibt heute keine Nazi-Kundgebung, diese wird dann wahrscheinlich morgen ( Sa. 28.01 um 19Uhr an der Commerzbank/Hosenstraße) statt finden! Die Antifa-Kneipe findet demnach wie geplant heute um 19 Uhr im Infoladen Trier statt.

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Morgen wird es voraussichtlich an der Commerzbank an der Hosenstraße/ Nähe Neusstraße um 19 Uhr eine NPD-Kundgebung geben. Dies ist mal wieder eine gezielte Provokation am Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und dem internationalen Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus eine Nazi-Kundgebung durchführen zu wollen. Die Antifa-Kneipe findet morgen deshalb im Anschluss statt! Wird die Kundgebung verboten beginnt die Kneipe wie geplant um 19Uhr.trier.blogsport.eu
Alerta

Am Freitag, den 27. Januar, findet um 19:00 Uhr die monatliche Antifa-Kneipe im Infoladen Trier statt.

In der Kneipe wird es Zeit und Platz geben sich nach der Winterpause auf den neusten Stand zu bringen, Vergangenes zu diskutieren und Anregungen für ein  – aus antifaschistischer Perspektive – hoffentlich erfolgreiches 2012 auszutauschen.

Fürs Essen sorgt diesmal das Kochkollektiv Trier.

Erklärung der Autonomen Antifa Trier zum Umgang mit Neonazis in der Region Trier

Am 16.12.2011 veröffentlichten wir eine Pressemitteilung zum Umgang mit Neonazis in der Region Trier.
Der vollständige Text ist hier nachzulesen:

Erklärung der Autonomen Antifa Trier zum Umgang mit Neonazis in der Region Trier

Recherche-Information: Die „Sturmdivision Saar“

Unsere Genoss_innen von der Antifa Saar/Projekt Ak haben eine Recherche-Information zur Kameradschaft “Sturmdivision Saar” veröffentlicht. Diese ist auch schon mehrfach, u.a. auf Demonstrationen, in Trier in Erscheinung getreten.

Download: Recherche – Info: Die „Sturmdivision Saar“ [PDF]

Kein Vergeben, kein Vergessen: Kundgebung gegen rechte Gewalt, Verfassungsschutz & Extremismustheorie am 17.12. an der Porta Nigra in Trier!

Verschiedene Gruppen und Initiativen aus Trier rufen für den 17.12. zu einer Kundgebung auf dem Porta Nigra Vorplatz unter dem Motto “Kein Vergeben, kein Vergessen: Gegen rechte Gewalt, Verfassungsschutz, und Extremismustheorie” auf. Auch wir unterstützen den folgenden Aufruf!

Die Gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ beging laut offiziellen Angaben in den letzten zehn Jahren mehrere Morde in der gesamten Bundesrepublik. Unter den Opfern befanden sich neun Migrant_innen und eine deutsche Polizistin. Die Morde reihen sich ein in eine Liste von über 180 Todesopfern rechter Gewalt seit der Wiedervereinigung 1990. Diese erschreckend hohe Zahl verdeutlicht, dass es in der Bundesrepublik Deutschland immer wieder zu Morden mit menschenverachtendem Hintergrund kommt. Dass der NSU zur Zeit eine solche mediale Aufmerksamkeit erfährt, ist in Anbetracht der zahlreichen Opfer leider nur die Ausnahme. In den meisten Fällen bleiben die Opfer rechter Gewalt alleine, die Taten werden in der Öffentlichkeit meistens als unpolitische Auseinandersetzungen dargestellt oder die Schuld wird bei den Opfern selbst gesucht. Auch bei den NSU-Morden findet sich diese Form der Schuldzuweisung in den anfänglichen Ermittlungen wieder. So wurden einige Taten in Zusammenhang mit Verbrechen der Mafia gebracht, die angeblich Wettschulden zu begleichen hatte. Der rassistische Hintergrund der Morde wurde somit lange Zeit nicht in Betracht gezogen, obwohl es Hinweise auf die Täter_innen gab.

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Archiv

Wir haben unser Archiv aktualisiert.

Antifa-Kneipe am 25.11

Am Freitag, den 25.11, findet um 18:30 Uhr die monatliche Antifa-Kneipe im Infoladen Trier statt. Dieses mal wird es einen Mobi-Vortrag zur bundesweiten Demonstration gegen die Innenministerkonferenz (IMK) am 03.Dezember in Wiesbaden geben. Gehalten wird dieser vom Bündnis “Gegen die IMK und ihre Freund_innen”. Weitere Infos zur IMK und den Gegenprotesten findet ihr auf imkwiesbaden.blogsport.de

 

 

Rückblick: NPD-Kundgebung am 9.November in Trier

Am Abend des 9. Novembers, dem Jahrestag der landesweiten Pogrome der deutschen Bevölkerung gegen Jüdinnen und Juden, der heute unter dem Namen der „Reichspogromnacht“ bekannt ist, veranstaltete die NPD in Trier eine Kundgebung „gegen Kapitalismus“. Ein Verbot der Stadt Trier wurde wenige Stunden vor der geplanten Kundgebung vom Oberverwaltungsgericht Koblenz aufgehoben. ‘Rückblick: NPD-Kundgebung am 9.November in Trier’ weiterlesen

NPD-Kundgebung [update]

WICHTIG! Nazis dürfen doch heute marschieren! Anscheinend sogar mit Fackeln. Das ist eine Widerlichkeit in Anbetracht der Tatsache, dass heute der Jahrestag der Reichspogromnacht ist. Sie werden wahrscheinlich um 18:30 am Simeonsstiftplatz oder Porta aufmarschieren. Alerta!

[update] Die Kundgebung der Nazis wurde vom Verwaltungsgericht Trier auf Donnerstag den 10.11 verschoben. Voraussichtlich werden sich die Nazis um 18:30 an der Porta treffen. Stay tuned.

Die NPD hat für den 9.11 eine Kundgebung unter dem Motto “Wir sind das Volk” (wahrscheinlich am Simeonstiftplatz) in Bezug auf den 09.11. angemeldet, die allerdings noch durch die Stadt verboten ist. Informationen über eine Klage der NPD beim OVG gibt es nicht, aber dies ist natürlich nicht auszuschließen. Infos gibt’s weiterhin hier oder auf trier.blogsport.eu Haltet morgen die Augen auf-Alerta!

Bericht zur NPD-Kundgebung am 11.10.2011

Am 10. Oktober 2011 demonstrierte die NPD Trier “spontan” gegen eine Veranstaltung der Linkspartei mit Gregor Gysi im Warsberger Hof. Etwa 10-15 Neonazis versammelten sich gegen 18 Uhr auf dem Nikolaus-Koch-Platz. Hier ließ der lokale NPD-Chef Safet Babic seinen üblichen Sermon verlauten. Publikum war, außer einigen Polizist_innen und wohl eher zufällig an einer nahe gelegenen Bushaltestelle wartenden Passant_innen, nicht anwesend.

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Trierer Fußballszene – Homophobie, rechte Tendenzen und zweifelhafte Lippenbekenntnisse

Quelle: http://deniz.blogs.rpi-virtuell.net/2011/05/12/homophobe-transparente-im-fusball/

Bild 1 Quelle: http://deniz.blogs.rpi-virtuell.net/2011/05/12/homophobe-transparente-im-fusball/

Wir, die Unterzeichnenden , wenden uns mit Nachdruck gegen Homophobie und rechte Tendenzen im Umfeld des Trierer Fußballs.

Im letzten halben Jahr häuften sich jedoch entsprechende bedenkliche Vorfälle in der Fanszene des SV Eintracht Trier 05. Betont offensiv zur Schau gestellte sexistische, homophobe und intolerante Einstellungen insbesondere aus dem Umfeld der Ultra-Bewegung geben dabei besonderen Anlass zur Sorge. Drei Vorfälle sollen hier kurz exemplarisch dargestellt werden, um die Problematik besser verdeutlichen zu können.

 

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