Die für morgen geplante NPD-Kundgebung wurde wie im vergangenen Jahr von der Stadt Trier verboten. Es ist mit Widerspruch der NPD zu rechnen; die Entscheidung liegt dann beim OVG Koblenz. Das OVG Koblenz erlaubte allerdings noch 2011die Neonaziprovokationen am 9.November. In anderen Städten und Bundesländern entschieden Gerichte gegen Naziveranstaltungen an diesem Gedenktag. Es ist demnach damit zu rechen, dass die Nazis morgen in der Stadt auflaufen werden. Die Stadt Trier hat zusätzlich die angemeldeten (Alternativ-) Kundgebungsorte Simeonstiftplatz sowie Viehmarkt verboten. Dass heisst, dass falls die NPD morgen – am Gedenktag der Reichspogromnacht – eine Kundgebung abhalten darf, diese wahrscheinlich am Hauptbahnhof stattfinden wird.
(Infos: http://www.16vor.de/index.php/2012/11/08/stadt-verbietet-npd-demo/)
Wir weisen auch noch einmal auf die morgen stattfindenden Gedenkveranstaltungen hin.
- Um 16.00 Uhr findet der antifaschistische Stadtrundgang „Trier im Nationalsozialismus“ statt. Treffpunkt: Sichelstr.36 (Gedenktafel).Ende gegen 17.30Uhr.
- Um 17:30 Uhr wird an der Stele in der Zuckerbergstraße eine Gedenkstunde an die Opfer der Pogromnacht im November 1938 erinnern.
- Ab 18 Uhr gibt es eine Lichtinstallation am Mehrgenerationenhaus.
„Das heutige Mehrgenerationenhaus war ab 1935 Sitz der Gestapo. Hinter den Mauern wurde schikaniert, gedemütigt, gefoltert. Mit einer Lichtbildprojektion will das Multikulturelle Zentrum Trier auf dieses Kapitel der Hausgeschichte aufmerksam machen. Begleitend wird ab 19:30 Uhr vor dem Haupteingang eine Mahnwache mit Redebeiträgen in Gedenken an die Opfern vom Gestapo Terror abgehalten werden.“


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