Archive for Januar, 2014

Kundgebung „Refugees Welcome – Rassistischen Kampagnen gegen Flüchtlinge und Asylsuchende entgegentreten!“

Mittwoch, Januar 29th, 2014

Gegen den NPD-Kundgebungsmarathon am kommenden Samstag, den 01. Februar, findet ab 14 Uhr eine antirassistische Kundgebung an der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (Dasbachstr. 19) statt.

Die Kundgebung soll die Solidarität mit den Geflüchteten zeigen und der rassistischen Hetze  der NPD entgegentreten.

Der Treffpunkt zu einem gemeinsamen Spaziergang in die Dasbachstraße ist um 13.00 Uhr am Hauptbahnhof in Trier vor dem Haupteingang.

NPD Kundgebungsmarathon am kommenden Samstag

Dienstag, Januar 28th, 2014

Für kommenden Samstag, den 1. Februrar 2014, hat die NPD Trier mal wieder einen Kundgebungsmarathon in Trier angemeldet. Von 14 bis 21 Uhr wollen sie angeblich an folgenden Orten ihre faschistische Hetze kundtun:

  • Trier Süd Südbahnhof
  • Pfalzeler Straße
  • Ruwer, Im Paulinsgarten
  • Viehmarkt
  • Ehrang Peter Roth Platz
  • Trier West, Westapotheke
  • Porta Nigra, Commerzbank
  • Dassbachstraße, Einfahrt AfA
  • Euren Sparkasse
  • Euren, General Seidel Kaserne
  • HBF, Heitkamphaus

Die Erfahrungen der Vergangenheit lehren, dass Babics Wanderzirkus wahrscheinlich weder den komplette Zeitraum ausschöpfen noch alle Orte besuchen wird.

Infos zu geplanten Gegenaktivitäten bekommt ihr sobald wie möglich hier, auf Facebook bzw. am Freitag bei der Antifa-Kneipe.

31.01. – Antifa-Kneipe mit Film „I hate my f*cking Hometown“

Freitag, Januar 24th, 2014

Die erste Antifa-Kneipe im neuen Jahr steht ins Haus. ♥♥♥

Diesmal zeigen wir am 31. Januar 2014 ab 19 Uhr im Infoladen den Film „I hate my f*cking Hometown“ der AFA Youth Cottbus:

Ob die jährliche Nazidemonstration, rassisistische Übergriffe auf ausländische Studenten oder die erschreckend hohe Stimmabgabe für die NPD bei der U18-Wahl – der Rechtsextremismus stellt in Cottbus und Umgebung ein allgegenwertiges Problem dar. Wer in Cottbus aufwächst, wird unwillkürlich mit diesem Thema konfrontiert. Alltagsrassismus und Diskriminierungen gehören für viele Jugendliche zum Aufwachsen dazu.

So haben wir, die AFA-Youth Cottbus, das Projekt „Aufwachsen in Brandenburg“ als Anlass genutzt, um eine Dokumentation über die historische Entwicklung des Rechtsextremismus und der antifaschistischen Jugendkultur in Cottbus von 1990 bis 2013 zu entwickeln. Der Ausgangspunkt ist die Zeit nach der Wende, weil der geselleschaftliche Umbruch und die aufkommende Perspektivlosigkeit bei den Jugendlichen zu einem starken Zulauf zur Rechten Szene führten.

Ob und in wie weit sich die Situation in Cottbus innerhalb der 24 Jahre geändert hat, ist das zentrale Thema der Dokumentation. Interviews mit verschiedenen Personen und Gruppen, die sich gegen Rassismus engagieren, sowie vergessenes Filmmaterial beleuchten wichtige Ereignisse in der Entwicklung. Die unterschiedliche Aktionsformen, die Militanzdebatte und die Effektivität der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Einrichtungen werden auch in den Blick genommen. Desweiteren wollen wir die Beweggründe der Gruppen zu ihrem antifaschistischen Engagement vermitteln und mit möglichen Vorurteilen gegenüber der Szene aufräumen. Es werden persönliche Erfahrungen und Geschichten erzählt, als auch ein allgemeiner Einblick in die vielfältige Cottbuser Jugendkultur verschafft.