Archive for the ‘Berichte & Informationen’ Category

Indymedia: NPD unterstütze Pro Palästina-Demo

Montag, Juli 21st, 2014

Wie einem Bericht auf Indymedia zu entnehmen ist, fand am vergangenen Freitag in Trier eine Pro-Palästinensische Demonstration statt, die auch von der NPD Trier – konkret Safet Babic und Marcel Falter – aktiv unterstützt wurde:

Safet Babic in der Demonstration

Rund 100 DemonstrantInnen zogen am Freitag Mittag durch die Trierer Innenstadt um ihre Verbundenheit mit den PalästinenserInnen zu bekunden. Mit dabei waren auch NPD-Chef Safet Babic und der Neonazi Marcel Falter aus Großlittgen bei Wittlich. Beide trugen Polohemden der NPD Trier und führten eine schwarzen Fahne. Babic verteilte eigene Flyer – die ihrerseits allerdings kein Logo der NPD zeigten. AntifaschistInnen wurden antisemitisch beleidigt und bedroht.

Parolen wie „Kindermörder Israel“, „Zionisten sind Faschisten“ und „Allahu akbar“ ließen keinen Zweifel an der inhaltlichen Ausrichtung der Versammlung. Zunächst begleiteten lediglich zwei FahrradpolizistInnen die Menge. Am Kornmarkt fand schließlich die Abschlusskundgebung statt, bei der Babic und Falter lange Zeit weiterhin mitten unter den DemonstrantInnen standen.

Eine halbherzige Distanzierung von der NPD…

Einzelne Verantwortliche der Versammlung distanzierten sich zwar auf Nachfrage gegenüber AntifaschistInnen von den beiden Neonazis. Babic und Falter wurden am Ort der Abschlusskundgebung aufgefordert die Versammlung zu verlassen – und standen schließlich wenig Meter neben die Versammlung. Trotzdem unterhielten sich einige TeilnehmerInnen weiterhin angeregt mit den beiden NPDlern. Eine öffentliche Distanzierung von der NPD, etwa in Form einer Durchsage per Megafon, blieb aus.

…ein antisemitischer Mob…

Nach Abschluss der Kundgebung entfernte sich Babic zusammen mit einer Familie, die vorher an der Demo teilgenommen hatte. Als AntifaschistInnen die Familie drauf aufmerksam machten, dass sie mit einem Nazi durch die Innenstadt spazierten, rief Babic, dass es sich bei den AntifaschistInnen um „Freunde Israels“ handle und sie lieber zur Synagoge gehen sollten. Dieser Hinweis versetze einen etwa 40-50 jähriger Mann der Personengruppe dermaßen in Rage, dass er begann die AntifaschistInnen zu beleidigen und zu bedrohen. Auf Höhe des Heuschreck-Brunnens am Ende der Fleischstraße blieben beide Gruppen stehen. Während sich Babic und Falter im Hintergrund hielten, wuchs die agressiv auftretende Pro-Palästinagruppe weiter an und überzog die AntifaschistInnen mit antisemitischen Schmähungen. Der ebenfalls hinzugekommene mutmaßliche Anmelder der Demo wollte gar wissen, ob die AntifaschistInnen „Juden oder Linke“ seien.

…und eine überforderte Polizei.

Trotz hinzukommender Polizeikräfte, wurde die Lage für die AntifaschistInnen immer bedrohlicher, so dass sie sich auf Anraten eines Polizisten – man wolle hier schließlich keine „Massenschlägerei“ – entfernten. Zuvor erstatte allerdings noch jemand aus der Pro-Palästinagruppe eine Anzeige gegen einen Antifaschisten. Er habe angeblich gedroht die anwesenden Kinder umzubringen; in Wahrheit wurde den AntifaschistInnen fortlaufend unterstellt palästinensische Kinder zu massakrieren.

„We break the silence!“ Die antisexistischen Thementage im Oktober und November 2013

Samstag, März 8th, 2014

Anlässlich des Weltfrauen*kampftags findet ihr hier unseren Text zu den antisexistischen Thementagen im letzten Jahr, noch einmal gesondert von unserem Jahresrückblick.

Im vergangenen Jahr waren uns die The­mentage „break the silence“ und deren Umsetzung ein wichtiges Anliegen. Zusam­men mit der Feministischen Aktion Trier (FAT), dem Referat für Antirassismus und Antifaschismus und dem queerfeminis­tischen Frauen­ und Lesbenreferat der Karl­ Marx Uni Trier konnten wir eine Rei­he interessanter Veranstaltungen und eine Abschlussfeier in der Villa Wuller organi­sieren. Weshalb uns das ein wichtiges An­liegen war und ist, werden wir euch im Fol­genden darlegen.

Sexismus in der linken Szene

Trotz des Bewusstseins über die Wirk­mächtigkeit des Sexismus in dieser Gesell­schaft macht eben jener auch vor der linken Szene nicht halt. Dies mussten wir im Verlauf der letzten 14 Monate schmerzhaft er­fahren. Ausgehend von konkreten Vorfällen im Dunstkreis der Szene kam es zu einer intensiven Auseinandersetzung mit diesem Thema innerhalb unserer Gruppe. Erst in Folge der Vorfälle wurde über Sexismus und Grenzverletzungen innerhalb der Szene gesprochen. Dieses Sprechen, Thematisieren und Benennen löste Prozesse der Re­flexion und Sensibilisierung aus.

Aufgrund der aufkommenden Präsenz des Themas trauten sich andere Betroffene ihre Erlebnisse zu verbalisieren, die teils Jahre zurücklagen. Dabei spiegelte sich das gesellschaftliche Rollenbild wider: primär waren weiblich sozialisierte Menschen be­troffen, die sich mit den Erfahrungen allein gelassen fühlten mit ihren negativen Er­fahrungen. Vielfach wird sexualisierte Ge­walt in der Gesellschaft totgeschwiegen und verharmlost: „Ach – das war nur ein Spaß!“ oder „Das war doch als Kompli­ment gemeint…!“ sind Aussagen, die uns allen nur allzu bekannt sind, wenn eine be­troffene Person die Grenzverletzung an­spricht. An dieser Stelle wird deutlich, dass Sexismus nicht nur bedeutet bei einem Menschen zu weit zu gehen, sondern auch, dass der Mangel an einem safer­space (feministischer Begriff für einen vor Sexismus sicher[er]en Raum) für Betroffene zu Verdrängungsprozessen führt.

Reflexion und Thementage

In den Diskussionen zu den Vorfällen kris­tallisierte sich das Bedürfnis einer poli­tischen Positionierung heraus. Um diese überhaupt möglich werden zu lassen war die Gruppenreflexion ein wichtiges Funda­ment. Angefangen bei der Analyse der in­formellen Hierarchien, der Gruppenkon­stellation und dem Genderverhältnis (auch dem in der Szene über die Gruppe hinaus), bis hin zur Außenwirkung spiegeln diese immer noch die gesellschaftlichen Verhält­nisse wider. Um eben diese Spirale zu durchbrechen waren es eine logische Kon­sequenz die antisexistischen Thementage gemeinsam mit anderen Gruppen auf den Weg zu bringen. Es ging uns darum einen Raum zu schaffen, um über Sexismus und seine vielfältigen Erscheinungsformen zu sprechen – einen Reflexionsprozess in Gang zu bringen. Obwohl sich linke Men­schen als Antisexist*innen labeln, hinter­ fragen sie vielfach nicht ihr ansozialisiertes Geschlecht und das damit verbundene Han­deln. Dadurch wurde uns bewusst, dass es einer pro­feministischen Positionierung und kontinuierlicher Selbstkritik bedarf um sich rückschrittlichen Tendenzen entgegen zu stellen.

Bereits vor den Vorfällen waren wir uns des medialen Bildes „der Antifa“ bewusst, wel­ches vorwiegend mit Klischees arbeitet. Antifa bedeutet hier oftmals schwarz vermummte, männlich wahrgenommene Men­schen inmitten von Gewaltszenen. Dabei wird nicht wahrgenommen, dass sich anti­faschistische Gruppen und Einzelpersonen vielfach in soziale Kämpfe einklinken, für eine freie Gesellschaft kämpfen und Soli­darität mit Benachteiligten zeigen. Antifa ist keine Ein­Punkt­Bewegung, die sich nur gegen Rechts richtet. Die Frage, ob es noch weitere Identifikationsmöglichkeiten für Aktivist*innen gibt, als den „prügelnden Antifa­Boy“ beantworten wir ganz klar mit ja! Hier spiegelt sich unser ansozialisiertes binäres Geschlechterdenken mit all seinen Vorurteilen wider: Kann das stille, zier­liche Mädchen* überhaupt „zur Antifa“ gehören? Wir alle sollten unsere Denk­- und Verhaltensweisen hinterfragen, nur so kön­nen wir selbst einen positiven Gegenent­wurf zur alltäglichen Praxis werden lassen.

Die Doppelbelastung der Frau in Produkt ion und Reproduktion ermöglicht dieser bürgerlichen Gesellschaft eine fundamental patriarchale zu bleiben. Der alltägliche Sexismus reproduziert einen status quo der diese Verhältnisse vielfach auf dem Rücken weiblich sozialisierter Menschen zemen­tiert. Wir erkennen den Sexismus und seine Mechanismen als elementaren Bestandteil dieser kapitalistischen, hierarchischen Ge­sellschaftsorganisation – nicht als Neben­widerspruch des Kapitalismus, der sich auf­hebt, sobald der Kapitalismus überwunden ist!

Auch das Weltbild von Neonazis baut darauf auf, lebt von Männlichkeitsbildern und ­phantasien, während „die Mutter“ sich am Herd und in der völkischen Ideolo­isierung des Nachwuchses selbst genügt. Doch nicht nur die rechte Ideologie profi­tiert von dem binären Geschlechterver­ständnis und repräsentiert dieses: Die „Herdprämie“ verleitet Frauen dazu, sich keine Arbeit zu suchen, da diese im Ver­gleich zum Lohn des Mannes schlechter bezahlt wird. So geraten in der Regel Müt­ter in noch größere Abhängigkeiten zum Vater. Die CDU hingegen begreift sich selbst als besonders fortschrittlich, wenn ei­ne siebenfache Mutter Verteidigungsmi­nisterin wird. Gleichzeitig erkennen wir, wie gut das ins Konzept passt. Gegen diese heuchlerischen Zustände und seine Verbün­deten!

Wir freuen uns riesig über die notwendige Gründung der FAT im letzten Jahr! Ihre Arbeit innerhalb dieser konservativen Stadt Trier und die Funktion als Anlaufstelle für politisch interessierte Menschen, die sich in männlich dominierten Räumen unwohl füh­len, ist nicht hoch genug zu wertschätzen. Wir wollen keine Macker­-Antifa und sehen den Feminismus als Teil antifaschistischer Arbeit!

Join your local Antifa Grrrls!

Antifaschistischer Jahresrückblick 2013

Sonntag, März 2nd, 2014

Im Dezember 2012 veröffentlichten wir unsere Broschüre „Neonazis in Trier – eine Be­standsaufnahme“, in der wir die Neonaziszene in Trier und Umland unter die Lupe nahmen. Auch 2013 setzten wir diese kritische Auseinandersetzung mit der regionalen Neonaziszene fort.

Die Arbeit der Autonomen Antifa Trier war aber auch 2013 viel breiter als die alleinige Beschäftigung mit den hiesigen Nazis – hier vor allem die NPD Trier, samt ihres Kundgebungszirkusses. Unserem Verständnis über einen konsequenten Antifaschismus liegt die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Strukturen und Zuständen zu Grunde, die unseren Vorstellungen über ein gutes und solidarisches Leben für alle entgegenstehen. Dass diese grundlegende Kritik an der kapitalistischen und deutschen Normalität so aktuell wie eh und je ist, zeigte sich auch im vergangenen Jahr schmerzhaft. In Orten wie Schneeberg, Berlin­-Hellersdorf oder Duisburg, um nur einige zu nennen, formierte sich der rassistische Mob und hetzte gegen Flüchtlinge. Gleichzeitig starben hunderte Flüchtlinge bei dem Ver­such, die vermeintlich sichere Zuflucht Europa zu erreichen. In diesem Zusammenhang fand im Sommer in Trier eine Demo statt, um diese rassistischen Zustände und insbesondere die europäische Abschottungspolitik anzugehen.

2013 gab es in Trier aber auch noch weitere Themenfelder linker und emanzipatorischer Politik: So organisierten sich beispielsweise Menschen, um eine aktuelle feministische Kritik und Politik zu stärken und zu etablieren. Gründe dafür gibt es mehr als genug. Nicht erst
2013 wurde deutlich, in wie vielen Formen die bestehenden Verhältnisse ihr unmenschliches und unterdrückendes Gesicht zeigen. Ganz nebenbei befindet sich der Kapitalismus in einer seiner vielen und wohl auch nicht letzten Systemkrise. Anstatt aber das Problem im kapita­listischen System selbst zu sehen, führte und führt diese Krise zu einer autoritären Sparpolitik, welche sich unter der Führungsrolle Deutschlands in Europa mit allen Mitteln – und allen Folgen zum Trotz – durchsetzt.

Wo kann Antifaschismus also ansetzen und was können wir tun, um diesen Verhältnissen etwas entgegenzusetzen? Klar ist: Will man Probleme an der Wurzel lösen, muss man diese im Kontext verstehen. Schnell wird aber deutlich, dass es hier um die gesamtgesellschaftliche Soße geht und damit unterschiedlichste Themen in den Fokus geraten. Das spiegelt sich auch in den Schwerpunkten des vergangenen Jahres wider.

So soll dieser „Jahresrückblick“ nicht wie so oft bei schönen und emotionalen Bildern stehen bleiben. Ziel ist es vielmehr, einen kurzen Rückblick auf die Themen vorzunehmen, die 2013 in Trier und darüber hinaus für uns wichtig waren und diese in einen Zusammenhang zu stellen. Auch wollen wir uns bei unseren vielen Unterstützer*innen bedanken und allen Leuten, die diese Zustände genauso ankotzen wie uns, viel Kraft für 2014 wünschen.

Eure Autonome Antifa Trier
Februar 2014

AAT_Rueckblick_2013 (Cover)

Antifaschistischer Jahresrückblick 2013 (PDF)
Zum Download auf das Cover klicken.

Neonazis mit Fackeln vor Asylheim und prügelnde PolizistInnen

Sonntag, Februar 2nd, 2014

+ GegendemonstrantInnen werden von Neonazis angegriffen + NPD darf mit Fackeln vor Asylheim demonstrieren + Polizei geht mit Gewalt gegen Demonstrierende vor +

Am Samstag, den 01.02., im Zeitraum von 14 bis 21 Uhr hatten Anhänger der NPD in Trier sieben Kundgebungen an verschiedenen Orten in der Stadt angemeldet. Wie bei den letzten beiden mobilen Kundgebungen war auch dieses mal nicht bekannt, wann die NPD welchen Kundgebungsort anfahren würde. Die Neonazis steuerten letztlich ab 17 Uhr außer der Porta Nigra nur Trier West und die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Trier Nord an. Bereits an der Porta Nigra kam es zu einem Angriff von mehreren Neonazis, die verspätet zur Kundgebung der NPD kamen und dabei versuchten GegendemonstrantInnen von hinten zu attackieren. Bei der Verteidigung gegen diesen Angriff wurde ein Neonazi verletzt und es kam vorübergehend zu Festnahmen. Die Aggression ging eindeutig von den ankommenden Neonazis aus, die aus Richtung der Porta Nigra auf GegendemonstrantInnen zu liefen und diese angriffen.

Nachdem die NPD ihre Kundgebung an der Porta beendet hatte, fuhren sie weiter nach Trier West und anschließend zur AfA in Trier Nord. Dort positionierten sie sich direkt vor der Aufnahmeeinrichtung mit Fackeln. GegendemonstrantInnen forderten die Polizei mehrmals erfolglos auf die Fackeln der Neonazis zu entfernen. Als dann eine größere Gruppe von DemonstrantInnen versuchte die Absperrung der Polizei zu durchbrechen, um zu den Neonazis zu gelangen, setzte die Polizei Pefferspray ein und schlug mehreren Demonstrierenden ins Gesicht. Hierdurch wurden mindestens 10 Menschen verletzt.

„Es kann nicht toleriert werden, dass Neonazis mit Fackeln vor einem Asylheim demonstrieren dürfen und dabei ihre Hetze gegen Asylsuchende verbreiten“ so Bettina Hause, Pressesprecherin der Autonomen Antifa Trier (AAT). „Dass die Polizei es vorzieht mit Faustschlägen und Pefferspray gegen linke DemonstrantInnen vorzugehen anstatt einem dutzend Neonazis das Fackeltragen zu untersagen, ist politisch ein Skandal“ so Hause weiter. Bereits in der Vergangenheit versuchte die NPD mit Fackeln zu demonstrieren, so zum Beispiel am 09. November, dem Tag der Reichspogromnacht. Damals war ihnen dies von der Stadt aufgrund des historischen Datums verboten worden.

Die Kundgebung des Vereins „Buntes Trier“ an der AfA verlief friedlich. Die DemonstrantInnen hielten sich insgesamt sieben Stunden im Hof der AfA auf, hielten Redebeiträge und spielten Musik. Die Geflüchteten beteiligten sich an der Kundgebung sowie an den Protesten gegen die NPD.

„Die Taktik der NPD in der ganzen Stadt Kundgebungen anzumelden ohne zeitliche Angaben zu machen ist nicht hinnehmbar“, betont die Pressesprecherin der AAT. „Das Ordnungsamt war in der Vergangenheit mehrmals nicht dazu bereit die NPD auf einen zeitlichen Ablaufplan festzulegen. Das macht es unmöglich angemessen auf die NPD zu reagieren und verhindert einen erfolgreichen Protest von zivilgesellschaftlichen Gruppen. Zu diesem Verhalten des Ordnungsamtes und der NPD Trier muss es endlich Konsequenzen aus der Politik geben!“ so Bettina Hause weiter.

Die NPD hatte in der Vergangenheit immer wieder kleine Kundgebungen in der Stadt angemeldet, die erst kurzfristig bekannt wurden.

Bericht zum NPD-Aktionstag am 8. März

Donnerstag, März 14th, 2013

Die NPD Trier führte am 8. März 2013 erneut einen Aktionstag in Trier durch. So wurden nacheinander acht Kleinstkundgebungen mit acht Nazis aus Trier und Pirmasens gehalten. Diese fanden von 11:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr in Euren, Kenn, Pfalzel, Mariahof, Trier Süd, Zewen, West und am Trierer Hauptbahnhof statt. (mehr …)

Bericht zum NPD Aktionstag am 15.02.2013

Mittwoch, Februar 27th, 2013

Gleich 15 verschiedene Kundgebungsorte für einen Tag anzumelden, das klingt selbst für Safet Babic und seine Schergen der NPD völlig irre. Neben Kundgebungen in Ehrang, Pfalzel, Euren, Alt-Kürenz, Ruwer, Mariahof, Petrisberg, und Tarforst, war der Plan der Nazis, ihr faschistisches Gedankengut in die Trierer Innenstadt u.a. zum Viehmarkt, nach Trier-Süd und dem Hauptbahnhof zu tragen. Was im Vorhinein nach Größenwahn klang, stellte sich am Freitag den 15.02., dem Tag der angemeldeten und genehmigten Kundgebungen, als die aufwändigste NPD-Aktion seit der Einführung der ohne hin schon inhaltslosen und ausschließlich provokanten Kleinstkundgebungen dar Diese sind seit jeher die Spezialität der Trierer NPD und ihrem Vordenker Babic. Neu an dem Tag war, dass die Kundgebungen weder in der angemeldeten Reihenfolge, noch vollzählig angefahren wurden. Ein Kleinbus von Ricarda Riefling diente als Transport für die braune Brut, inklusive nationalistischer Verstärkung aus der Pfalz für die ausgedünnten Reihen der Trierer Nazis. Insgesamt zehn Pappkameraden saßen den Tag über gemütlich aufeinander in besagtem Bus, um Stationen in Trier und dem Umland abzugrasen.

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Bericht zur NPD Kundgebung am 21. Dezember

Mittwoch, Dezember 26th, 2012

Am Abend des 21.12.2012 versammelten sich ca. 20 Neonazis auf dem Vorplatz des Trierer Hauptbahnhofs. Die Veranstaltung der NPD  Trier wurde von Safet Babic angemeldet. Die ursprünglich geplante  Demonstration vom Bahnhof zum Simeonstiftplatz wurde in eine stationäre  Kundgebung umgewandelt. (mehr …)