Posts Tagged ‘Antifa’

Time to act!

Mittwoch, September 19th, 2012

Antifaschistische Strukturen stärken!

Am 22.9 hat die NPD erneut vor eine Demo in Trier abzuhalten. Das nehmen wir zum Anlass um unsere Forderung eines konsequenten Antifaschismus hier zu formulieren und auf die Straße zu tragen. Anlaufpunkt für alle Antifaschist_innen wird zu diesem Anlass um 12:30 am Hauptbahnhof sein.

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„Ihr könnt nicht soweit denken, wie ich pissen kann!“ – NPD-Kundgebung Trier, 28.01.2012 [update]

Samstag, Januar 28th, 2012

[update] Es wurde unter den Indymedia-Artikel ein Kommentar mit Bildern von den Nazis gepostet. Diesen findet ihr hier.

Die Reihe der blamablen NPD-Auftritte hat heute ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Stand die NPD Trier unter der Leitung von Safet Babic am Sonntag noch mit 7 Nazis am Verteilerkreis, um gegen den Euro und eine Veranstaltung der FDP zu demonstrieren, waren es heute am 28.1 nur noch 4 Nazis, die sich zu einer Mahnwache vor dem Landgericht Trier versammelten.

Nachdem gestern, am internationalen Tag zum Gedenken an die Opfer des Holocausts, eine geplante Kundgebung der NPD vom Verwaltungsgericht Trier, dem Oberverwaltungsgericht Koblenz und sogar vom Bundesverfassungsgericht abgelehnt wurde, fand heute ihre Ersatzveranstaltung statt. (mehr …)

Antifa-Kneipe am 25.11

Mittwoch, November 16th, 2011

Am Freitag, den 25.11, findet um 18:30 Uhr die monatliche Antifa-Kneipe im Infoladen Trier statt. Dieses mal wird es einen Mobi-Vortrag zur bundesweiten Demonstration gegen die Innenministerkonferenz (IMK) am 03.Dezember in Wiesbaden geben. Gehalten wird dieser vom Bündnis „Gegen die IMK und ihre Freund_innen“. Weitere Infos zur IMK und den Gegenprotesten findet ihr auf imkwiesbaden.blogsport.de

 

 

Trierer Fußballszene – Homophobie, rechte Tendenzen und zweifelhafte Lippenbekenntnisse

Freitag, Oktober 14th, 2011
Quelle: http://deniz.blogs.rpi-virtuell.net/2011/05/12/homophobe-transparente-im-fusball/

Bild 1 Quelle: http://deniz.blogs.rpi-virtuell.net/2011/05/12/homophobe-transparente-im-fusball/

Wir, die Unterzeichnenden , wenden uns mit Nachdruck gegen Homophobie und rechte Tendenzen im Umfeld des Trierer Fußballs.

Im letzten halben Jahr häuften sich jedoch entsprechende bedenkliche Vorfälle in der Fanszene des SV Eintracht Trier 05. Betont offensiv zur Schau gestellte sexistische, homophobe und intolerante Einstellungen insbesondere aus dem Umfeld der Ultra-Bewegung geben dabei besonderen Anlass zur Sorge. Drei Vorfälle sollen hier kurz exemplarisch dargestellt werden, um die Problematik besser verdeutlichen zu können.

 

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Peinlicher Abgang oder Strategiewechsel?

Donnerstag, Oktober 6th, 2011

Am 17.09.2011 marschierten ca. 60 Nazis zum zweiten Mal in diesem Jahr durch Trier. Der Anlass dafür war der Ausschluss Babics, Vorsitzender des Kreisverbandes Trier der NPD, aus dem Stadtrat in Folge einer gemeinschaftlichen Körperverletzung an Antifaschist_innen. (Siehe Archiv)

Vorangegangen war der Demonstration ein Rechtsstreit zwischen der Stadt Trier und Babic über die Route des Aufmarsches. Ein Verbot der Demo durch die Stadt sollte eine stationäre Kundgebung am Hauptbahnhof zur Folge haben, doch Babic erwirkte vor dem Oberverwaltungsgericht eine Genehmigung für die selbe Route wie bei der Demonstration im März. Die Strecke führte vom Hauptbahnhof über die Theodor-Heuss-Allee zum nahe gelegenen Simeonstiftplatz und zurück.

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„Hoyerswerda – schon vergessen?“

Montag, Oktober 3rd, 2011

Am 14. Oktober findet um 20 Uhr ein Vortrag zu den rassistischen Übergriffen in der sächsischen Stadt Hoyerswerda im Jahr 1991 im Infoladen Trier, Hommerstr. 14, statt. Die Zeitzeugenveranstaltung will der offiziellen Einheitsfeierei etwas entgegensetzen und Opfern rechter Gewalt und dem Widerstand dagegen eine Stimme geben. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Antifa-Kneipe statt, diese beginnt bereits um 18 Uhr.

Im September 1991 fand in Deutschland das erste rassistische Pogrom nach 1945 statt. Tagelang terrorisierte ein Mob aus Neonazis und Bürger_innen Flüchtlinge und Vertragsarbeiter_innen. Menschen wurden schwer verletzt und durch die Straßen gehetzt, weil sie nicht in das Weltbild der Angreifenden passten. Dies führte schließlich zu einer „ausländerfreien“ Stadt. Diese Ausschreitungen in Hoyerswerda waren der Auftakt einer ganzen Welle von von rassistisch motivierten Überfällen auf Unterkünfte von asylsuchenden Menschen und Vertragsarbeiter_innen. Sowie in Saarlouis, Mannheim oder Rostock Lichtenhagen…
Der Vortrag will die Hintergründe der Taten beleuchten:
„ Es geht vor allem um die Vorbereitungen in Hoyerswerda von Bürger_innen und Neonazis vor dem Pogrom und die rassistische Kampagne von CDU/CSU, um ihr Ziel der faktischen Abschaffung des Rechts auf Asyl durchzusetzen. Außerdem geht es um die nationalistische Stimmung in der Bevölkerung , verursacht durch die Wiedervereinigung, sowie die Rolle von Massenmedien, die mit dazu beitrugen, die Schuldigen für die wirtschaftlichen und sozialen Probleme bei Armen und Rechtlosen zu suchen.“

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit der Kampagne Break the Silence, der Autonomen Antifa Trier und dem Referat für Antirassismus und Antifaschismus der Karl-Marx-Universität Trier statt.

…and action [update]

Freitag, September 16th, 2011

[update] Route der Nazis voraussichtlich Hauptbahnhof -> Theodor-Heuss-Allee -> Simeonsstiftplatz und dann zurück. Stay tuned. https://www.twitter.com/trier17

Infrastruktur für die antifaschistische Aktion am 17.9 in Trier:

Anlaufpunkt für alle Antifaschist_innen ist der Porta-Nigra-Vorplatz ab 12:30

Infotelefon: 0177/4379295

Ermittlunsausschuss: 0152/51991748

Newsticker: https://www.twitter.com/trier17

Naziaufmarsch am 17.09.2011 in Trier [update]

Freitag, September 9th, 2011
[update] Treffpunkt für Antifaschist_innen ist der Porta-Nigra-Vorplatz ab 12:30 Uhr. Die Nazis treffen sich um 14Uhr am Hauptbahnhof

Aufruf + Antifa-Kneipe am 16.09.

Am Abend vor dem Naziaufmarsch der NPD am 17.September 2011 in Trier findet eine Antifa-Kneipe um 18 Uhr im Infoladen Trier statt. Dort wird es neben aktuellen Informationen zum 17.09. ebenso einen Mobivortrag zur Demonstration in Saarlouis zum 20. Todestag von Samuel Yeboah geben.

Nun unser Aufruf:

„Klüngelüngelüng – hier kommt die Antifa! Antifa-Klüngel statt Volkswille“

Den Naziaufmarsch am 17. September in Trier verhindern!

Am Samstag, den 17. September, will die NPD-Trier eine Demonstration unter dem Motto „Widerstand lässt sich nicht ausschließen – Volkswille statt Klüngelherrschaft“ durchführen. Die Nazis mobilisieren für 14 Uhr zum Trierer Hauptbahnhof. Unterstützt wird die Demonstration von diversen NPD-Kreisverbänden und sogenannten „freien Kräften“ aus Rheinland-Pfalz, NRW, Saarland, Hessen und Thüringen sowie Luxemburg.

Anlass zur Demonstration ist der für den 22. September geplante Ausschluss Babics aus dem Trierer Stadtrat. Die rheinland-pfälzische Gemeindeordnung legitimiert den Ausschluss eines Ratsmitgliedes, sofern dieses zu einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Monaten verurteilt wurde. Im Zuge des Kommunalwahlkampfes 2009 stellte Safet Babic ein Rollkommando zur Hetzjagd auf Antifaschist_innen zusammen. Infolgedessen wurde einer von ihnen so schwer verletzt, dass dieser mehrere Tage stationär behandelt werden musste. Daraufhin wurde Babic im Dezember 2010 zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf drei Jahre Bewährung verurteilt. Im August diesen Jahres wurde das Urteil nach einer Prüfung des Bundesgerichtshofs nun rechtskräftig.

Neben einer Liste von überregionalen Nazi-Rednern ist ein musikalisches Rahmenprogramm mit dem Szene-Liedermacher „Nico“ geplant, der auch schon auf Veranstaltungen der Chaos Crew (CC) auftrat. Die Chaos Crew ist eine Gruppe, die Nazi-Konzerte im Raum Wittlich und darüber hinaus organisiert. Die Struktur der Gruppe lehnt sich an das verbotene „Blood-and-Honour-Netzwerk“ an und fiel zuletzt durch einen Prozess vor dem Amtsgericht Montabaur auf. Dort müssen sich sieben Männer und eine Frau wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten, unter ihnen auch Mitglieder der CC. Ihnen wird vorgeworfen auf einen 30-jährigen Mann eingetreten und geschlagen zu haben, weil er aus einer Nazi-Gruppe austreten wollte. Dazu lockten sie ihn auf eine Grillhütte und prügelten so stark auf den am bodenliegenden Mann ein, dass er eine schwere Körperverletzung davon trug.

In letzter Zeit hat sich gezeigt, dass Safet Babic gute Kontakte zur Chaos Crew pflegt. Unter anderem half er dieser ein zuvor verbotenes Konzert unter dem Titel einer NPD-Wahlkampfveranstaltung in einem legalen Rahmen nachzuholen. Safet Babic bezeichnet die Chaos Crew euphemistisch als „nationale Jugendliche“, dabei ist sie bei weitem mehr. Seine Gewalttaten und seine Verbindung zu dieser Gruppierung lassen jeden Versuch sich und seiner Partei einen bürgerlichen Anstrich zu geben kläglich scheitern.

Der bevorstehende Ausschluss Babics aus dem Stadtrat ist aus antifaschistischer Perspektive zwar erfreulich, aber nicht zufrieden stellend. Zum einen wird ein_e andere_r Kandidat_in nachrücken, zum anderen stellt die Präsenz der Partei in Parlamenten die Spitze des Eisbergs dar, denn rassistische, sexistische, homophobe, antisemitische, nationalistische und andere menschenverachtende Einstellungen sind nicht nur am sogenannten rechten Rand der Gesellschaft zu finden, sondern in allen gesellschaftlichen Milieus präsent. Für uns kann konsequenter Antifaschismus nur revolutionär gedacht werden und muss die Aufhebung der kapitalistischen Verhältnisse zum Ziel haben. Denn die Konkurrenz- und Verwertungslogik des Kapitalismus stellen den Nährboden für ausgrenzende Ideologien dar. Unter solchen Bedingungen sind wir weit entfernt von einem solidarischen Leben, das auf die Befriedigung der individuellen Bedürfnisse aller Menschen gerichtet ist. Somit ergibt sich für uns der Kommunismus als notwendige Perspektive eines konsequenten Antifaschismus.

Da wir davon aber noch ein kleines Stück entfernt sind, widmen wir uns am 17.September erst einmal der Verhinderung des Naziaufmarsches und reden morgen über den Kommunismus. Wir wollen an diesem Tag gemeinsam den Aufmarsch der NPD sabotieren und den Trierer Nazis und deren Sympathisant_innen keinen Platz für ihre deutsche Kackscheiße lassen!

Klüngelüngelüng – hier kommt die Antifa!
Antifa-Klüngel statt Volkswille. Den Naziaufmarsch am 17.9 in Trier verhindern!

Unterstützer_innen:

Antifa Eifel

Antifa Euskirchen

3. Antifakneipe

Freitag, August 12th, 2011

Am Freitag, den 26.08.2011, geht es nun endlich weiter mit der Antifakneipe im Infoladen Trier. Diesmal wirds neben aktuellen Infos auch wieder genung Raum für Diskussion, Austausch und das ein oder andere Bier geben.

 

 

 

 

 

 

Antifa Soliparty

Samstag, Mai 21st, 2011

Liebe Leute! Im Juni gibt es die erste Antifa-Kneipe in Trier. Einmal im Monat soll es in Zukunft Platz zum antifaschistischen Austausch, Diskussion und das ein oder andere Bier geben. Aus aktuellem Anlass wird der Auftakt zur Soliparty für Genoss_innen die momentan Repression von Bullen und deutscher Justiz zu erleiden haben. Zu einem antifaschistischen Selbstverständnis gehört für uns auch die Solidarität mit denen, die immer wieder spüren müssen, dass konsequenter Antifaschismus nicht der „Aufstand der Anständigen“ ist. Für uns ist aber klar, dass wir uns nicht auseinander dividieren lassen.
Seid solidarisch – kommt zur Soliparty – support your local Antifa

Freitag 10.Juni 20:00 Infoladen Trier (Hommerstraße 14)