Posts Tagged ‘Trier’

24. Mai: Kundgebung – „Keine Nazis in den Stadtrat“

Freitag, Mai 23rd, 2014

Die Allianz für Antifaschismus ruft zu einer Kundgebung mit dem Motto:
„Keine Nazis in den Stadtrat – Trier braucht dich und keine Nazis“
am 24.05. ab 17.00 Uhr zur Eurener Straße, Ecke Über Brücken auf.

Am 24.05. will die NPD ab 19.00 Uhr durch Trier marschieren. Wir stellen uns gegen diese Verbreitung der menschenverachtenden Parolen durch Neonazis und ihre Relativierung des Faschismus. Wir wollen diese demagogische Hetze nicht tatenlos hinnehmen. Es ist unerträglich, wenn Neonazis und ihre Anhängerschaft ihr völkisches Weltbild in Trier verbreiten.

Wir rufen alle demokratischen Kräfte auf: Kommt zur der, von uns angemeldeten Kundgebung! Für Vielfalt statt Einfalt! Wo sich die Neonazis einmal etabliert haben, ist ein friedliches Miteinander nicht möglich.

Die faschistische NPD darf nicht toleriert werden, weder in Trier noch anderswo.

Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

Keine Nazis in die Parlamente!

Keinen Fußbreit den Faschisten, weder in Trier noch anderswo!

Klare Absage an rechtspopulistische Stimmungsmache und Sündenbockpolitik!

Neonazis mit Fackeln vor Asylheim und prügelnde PolizistInnen

Sonntag, Februar 2nd, 2014

+ GegendemonstrantInnen werden von Neonazis angegriffen + NPD darf mit Fackeln vor Asylheim demonstrieren + Polizei geht mit Gewalt gegen Demonstrierende vor +

Am Samstag, den 01.02., im Zeitraum von 14 bis 21 Uhr hatten Anhänger der NPD in Trier sieben Kundgebungen an verschiedenen Orten in der Stadt angemeldet. Wie bei den letzten beiden mobilen Kundgebungen war auch dieses mal nicht bekannt, wann die NPD welchen Kundgebungsort anfahren würde. Die Neonazis steuerten letztlich ab 17 Uhr außer der Porta Nigra nur Trier West und die Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Trier Nord an. Bereits an der Porta Nigra kam es zu einem Angriff von mehreren Neonazis, die verspätet zur Kundgebung der NPD kamen und dabei versuchten GegendemonstrantInnen von hinten zu attackieren. Bei der Verteidigung gegen diesen Angriff wurde ein Neonazi verletzt und es kam vorübergehend zu Festnahmen. Die Aggression ging eindeutig von den ankommenden Neonazis aus, die aus Richtung der Porta Nigra auf GegendemonstrantInnen zu liefen und diese angriffen.

Nachdem die NPD ihre Kundgebung an der Porta beendet hatte, fuhren sie weiter nach Trier West und anschließend zur AfA in Trier Nord. Dort positionierten sie sich direkt vor der Aufnahmeeinrichtung mit Fackeln. GegendemonstrantInnen forderten die Polizei mehrmals erfolglos auf die Fackeln der Neonazis zu entfernen. Als dann eine größere Gruppe von DemonstrantInnen versuchte die Absperrung der Polizei zu durchbrechen, um zu den Neonazis zu gelangen, setzte die Polizei Pefferspray ein und schlug mehreren Demonstrierenden ins Gesicht. Hierdurch wurden mindestens 10 Menschen verletzt.

„Es kann nicht toleriert werden, dass Neonazis mit Fackeln vor einem Asylheim demonstrieren dürfen und dabei ihre Hetze gegen Asylsuchende verbreiten“ so Bettina Hause, Pressesprecherin der Autonomen Antifa Trier (AAT). „Dass die Polizei es vorzieht mit Faustschlägen und Pefferspray gegen linke DemonstrantInnen vorzugehen anstatt einem dutzend Neonazis das Fackeltragen zu untersagen, ist politisch ein Skandal“ so Hause weiter. Bereits in der Vergangenheit versuchte die NPD mit Fackeln zu demonstrieren, so zum Beispiel am 09. November, dem Tag der Reichspogromnacht. Damals war ihnen dies von der Stadt aufgrund des historischen Datums verboten worden.

Die Kundgebung des Vereins „Buntes Trier“ an der AfA verlief friedlich. Die DemonstrantInnen hielten sich insgesamt sieben Stunden im Hof der AfA auf, hielten Redebeiträge und spielten Musik. Die Geflüchteten beteiligten sich an der Kundgebung sowie an den Protesten gegen die NPD.

„Die Taktik der NPD in der ganzen Stadt Kundgebungen anzumelden ohne zeitliche Angaben zu machen ist nicht hinnehmbar“, betont die Pressesprecherin der AAT. „Das Ordnungsamt war in der Vergangenheit mehrmals nicht dazu bereit die NPD auf einen zeitlichen Ablaufplan festzulegen. Das macht es unmöglich angemessen auf die NPD zu reagieren und verhindert einen erfolgreichen Protest von zivilgesellschaftlichen Gruppen. Zu diesem Verhalten des Ordnungsamtes und der NPD Trier muss es endlich Konsequenzen aus der Politik geben!“ so Bettina Hause weiter.

Die NPD hatte in der Vergangenheit immer wieder kleine Kundgebungen in der Stadt angemeldet, die erst kurzfristig bekannt wurden.

Kundgebung „Refugees Welcome – Rassistischen Kampagnen gegen Flüchtlinge und Asylsuchende entgegentreten!“

Mittwoch, Januar 29th, 2014

Gegen den NPD-Kundgebungsmarathon am kommenden Samstag, den 01. Februar, findet ab 14 Uhr eine antirassistische Kundgebung an der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (Dasbachstr. 19) statt.

Die Kundgebung soll die Solidarität mit den Geflüchteten zeigen und der rassistischen Hetze  der NPD entgegentreten.

Der Treffpunkt zu einem gemeinsamen Spaziergang in die Dasbachstraße ist um 13.00 Uhr am Hauptbahnhof in Trier vor dem Haupteingang.

NPD Kundgebungsmarathon am kommenden Samstag

Dienstag, Januar 28th, 2014

Für kommenden Samstag, den 1. Februrar 2014, hat die NPD Trier mal wieder einen Kundgebungsmarathon in Trier angemeldet. Von 14 bis 21 Uhr wollen sie angeblich an folgenden Orten ihre faschistische Hetze kundtun:

  • Trier Süd Südbahnhof
  • Pfalzeler Straße
  • Ruwer, Im Paulinsgarten
  • Viehmarkt
  • Ehrang Peter Roth Platz
  • Trier West, Westapotheke
  • Porta Nigra, Commerzbank
  • Dassbachstraße, Einfahrt AfA
  • Euren Sparkasse
  • Euren, General Seidel Kaserne
  • HBF, Heitkamphaus

Die Erfahrungen der Vergangenheit lehren, dass Babics Wanderzirkus wahrscheinlich weder den komplette Zeitraum ausschöpfen noch alle Orte besuchen wird.

Infos zu geplanten Gegenaktivitäten bekommt ihr sobald wie möglich hier, auf Facebook bzw. am Freitag bei der Antifa-Kneipe.

31.01. – Antifa-Kneipe mit Film „I hate my f*cking Hometown“

Freitag, Januar 24th, 2014

Die erste Antifa-Kneipe im neuen Jahr steht ins Haus. ♥♥♥

Diesmal zeigen wir am 31. Januar 2014 ab 19 Uhr im Infoladen den Film „I hate my f*cking Hometown“ der AFA Youth Cottbus:

Ob die jährliche Nazidemonstration, rassisistische Übergriffe auf ausländische Studenten oder die erschreckend hohe Stimmabgabe für die NPD bei der U18-Wahl – der Rechtsextremismus stellt in Cottbus und Umgebung ein allgegenwertiges Problem dar. Wer in Cottbus aufwächst, wird unwillkürlich mit diesem Thema konfrontiert. Alltagsrassismus und Diskriminierungen gehören für viele Jugendliche zum Aufwachsen dazu.

So haben wir, die AFA-Youth Cottbus, das Projekt „Aufwachsen in Brandenburg“ als Anlass genutzt, um eine Dokumentation über die historische Entwicklung des Rechtsextremismus und der antifaschistischen Jugendkultur in Cottbus von 1990 bis 2013 zu entwickeln. Der Ausgangspunkt ist die Zeit nach der Wende, weil der geselleschaftliche Umbruch und die aufkommende Perspektivlosigkeit bei den Jugendlichen zu einem starken Zulauf zur Rechten Szene führten.

Ob und in wie weit sich die Situation in Cottbus innerhalb der 24 Jahre geändert hat, ist das zentrale Thema der Dokumentation. Interviews mit verschiedenen Personen und Gruppen, die sich gegen Rassismus engagieren, sowie vergessenes Filmmaterial beleuchten wichtige Ereignisse in der Entwicklung. Die unterschiedliche Aktionsformen, die Militanzdebatte und die Effektivität der Zusammenarbeit mit anderen Organisationen und Einrichtungen werden auch in den Blick genommen. Desweiteren wollen wir die Beweggründe der Gruppen zu ihrem antifaschistischen Engagement vermitteln und mit möglichen Vorurteilen gegenüber der Szene aufräumen. Es werden persönliche Erfahrungen und Geschichten erzählt, als auch ein allgemeiner Einblick in die vielfältige Cottbuser Jugendkultur verschafft.

Vortrag „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegenüber Asylbewerber*innen“

Donnerstag, Oktober 17th, 2013

Unter dem Titel „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit gegenüber Asylbewerber*innen“ veranstaltet das Multikulturelles Zentrum Trier einen Vortrag am kommenden Mittwoch, den 23. Oktober 2013, ab 18:00 im Konferenzraum im Mehrgenerationenhaus (Balduinstr. 6, Trier).

„Es leben zu viele Ausländer in Deutschland“ – fast die Hälfte aller Deutschen stimmten im Jahr 2011 dieser Aussage eher oder voll und ganz zu. 47% der Befragten meinten außerdem, „die meisten Asylbewerber befürchten nicht wirklich, in ihrem Heimatland verfolgt zu werden“ und nur rund ein Viertel aller Deutschen ist der Ansicht, „Bei der Prüfung von Asylanträgen sollte der Staat großzügig sein“. Der Vortrag berichtet von Erscheinungsformen, Ursachen und Folgen Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, insbesondere mit Blick auf Einwanderern und Asylsuchenden. Grundlage ist die gleichnamige 10-jährige Langzeitstudie, die von 2002-2011 an der Universität Bielefeld durchgeführt wurde. Im Vergleich zu etlichen unseren europäischen Nachbarländen, scheint das Verständnis einer vielfältigen Gesellschaft in Deutschland unterentwickelt zu sein. Es gilt, gesellschaftlichen Zusammenhalt in Vielfalt zu denken und ausgrenzende Populismen zu enttarnen.

Vortrag von Prof. Dr. Beate Küpper
Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung, Universität Bielefeld.
Projektleitung: „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland“.

Break the Silence – Fight Sexism! – Antisexistische Themenstage in Trier

Mittwoch, Oktober 16th, 2013

breakthesilence_trierVom 21. Oktober bis zum 15. November veranstaltet die Feministische Aktion Trier (F.A.T.), unter anderem in Kooperation mit der Autonomen Antifa, antisexistische Thementage unter dem Motto „Break the Silence – Fight Sexism!“. Das vielfältige Programm umfasst Vorträge, Diskussionen, Filmabend, Workshops und eine Abschlussparty.

21.​10. Po­di­ums­dis­kus­si­on
zum Thema “Se­xis­mus im All­tag?!”
im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus

22.​10. Vor­trag
“Ge­schlech­ter­bil­der in der ex­tre­men Rech­ten”
Männ­lich­keit(en) und Weib­lich­keit(en) in der Neo­na­zi­sze­ne
im In­fo­la­den Trier

25.-27.​10. Se­mi­nar
“Awe­ar­ness­groups”
in der Schein­bar der KSJ Trier

28.​10. Vor­trag
“Se­xua­li­sier­te Ge­walt”
im Raum B22 an der Uni­ver­si­tät Trier

04.​11. Vor­trag
“Ka­pi­ta­lis­mus und Pa­tri­ar­chat”
Ge­schlech­ter­ver­hält­nis­se als Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­se
im Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus

06.​11. Vor­trag
“Gleich­be­rech­ti­gungs­kri­tik (Ar­beits­ti­tel)
im Raum B14 an der Uni­ver­si­tät Trier

11.​11. Vor­trag
“Gleich­be­rech­tig­ter He­te­ro­sex* vor der Hin­ter­grund hier­ar­chi­scher Ge­schlech­ter­ver­hält­nis­se“
im Raum B22 an der Uni­ver­si­tät Trier

13.​11. Film­vor­füh­rung
im In­fo­la­den Trier

15.​11. Party
„We Break the Si­lence“
in der Villa Wuller

Alle Ver­an­stal­tun­gen – bis auf die Party – be­gin­nen um 18 Uhr! Detaillierte Beschreibungen könnt ihr der Homepage entnehmen.

Audio-Mitschnitt: „Die große Entwertung – Warum Spekulation und Staatsverschuldung nicht die Ursachen der Krise sind“

Dienstag, Juli 9th, 2013

Endlich online ist der Mitschnitt unserer Veranstaltung „Die große Entwertung – Warum Spekulation und Staatsverschuldung nicht die Ursachen der Krise sind“ mit Norbert Trenkle. Auf Einladung der Autonomen Antifa Trier und mit Unterstützung der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz stellt Trenkle sein gleichnamiges Buch am 21. Mai 2013 im Multikulturellen Zentrum vor.

Norbert Trenkle - Die große Entwertung

Die öffentliche Debatte über die anhaltende Wirtschafts- und Finanzkrise zeichnet sich durch allgemeine Verwirrung aus: Der Volkszorn von links bis rechts macht wahlweise die »gierigen Banker« oder die »faulen Südländer« verantwortlich; die politische Klasse agiert wie ein Hobbyklempner, der hier und da ein paar Rohre flickt, während der Keller voll Wasser läuft; und die ehrlicheren Vertreter_innen der Volkswirtschaftslehre geben offen zu, dass ihre Disziplin vollkommen ratlos ist. Tatsächlich jedoch stellen sich die Ursachen der Krise, kritisch betrachtet, alles andere als rätselhaft dar. Das jahrzehntelange Aufblähen des Finanzüberbaus ist keinesfalls die Ursache der gegenwärtigen Kalamitäten, sondern stellte selbst wiederum den Versuch dar, eine fundamentale Strukturkrise aufzuschieben, die bereits in den 1970er Jahren ihren Ausgangspunkt hat. Der damals einsetzende Produktivkraftschub der dritten industriellen Revolution hat die Grundlagen der Kapitalverwertung unwiderruflich untergraben: die Vernutzung von lebendiger Arbeitskraft in der Produktion von Waren. Die Akkumulation von fiktivem Kapital an den Finanzmärkten verhalf dem kapitalistischen Weltsystem zwar noch einmal zu einem letzten großen Schub, doch der beruhte auf dem Ansaugen von zukünftigem Wert. Dieser Vorgriff auf die Zukunft stößt jetzt an seine Grenzen und es zeigt sich: Die Gesellschaft ist zu reich für den Kapitalismus.

Norbert Trenkle ist Mitglied der Gruppe Krisis und hat zusammen mit Ernst Lohoff das Buch »Die große Entwertung. Warum Spekulation und Staatsverschuldung nicht die Ursache der Krise sind« (Unrast Verlag 2012) geschrieben.

Bericht zum NPD-Aktionstag am 8. März

Donnerstag, März 14th, 2013

Die NPD Trier führte am 8. März 2013 erneut einen Aktionstag in Trier durch. So wurden nacheinander acht Kleinstkundgebungen mit acht Nazis aus Trier und Pirmasens gehalten. Diese fanden von 11:00 Uhr bis ca. 20:00 Uhr in Euren, Kenn, Pfalzel, Mariahof, Trier Süd, Zewen, West und am Trierer Hauptbahnhof statt. (mehr …)

Bericht zum NPD Aktionstag am 15.02.2013

Mittwoch, Februar 27th, 2013

Gleich 15 verschiedene Kundgebungsorte für einen Tag anzumelden, das klingt selbst für Safet Babic und seine Schergen der NPD völlig irre. Neben Kundgebungen in Ehrang, Pfalzel, Euren, Alt-Kürenz, Ruwer, Mariahof, Petrisberg, und Tarforst, war der Plan der Nazis, ihr faschistisches Gedankengut in die Trierer Innenstadt u.a. zum Viehmarkt, nach Trier-Süd und dem Hauptbahnhof zu tragen. Was im Vorhinein nach Größenwahn klang, stellte sich am Freitag den 15.02., dem Tag der angemeldeten und genehmigten Kundgebungen, als die aufwändigste NPD-Aktion seit der Einführung der ohne hin schon inhaltslosen und ausschließlich provokanten Kleinstkundgebungen dar Diese sind seit jeher die Spezialität der Trierer NPD und ihrem Vordenker Babic. Neu an dem Tag war, dass die Kundgebungen weder in der angemeldeten Reihenfolge, noch vollzählig angefahren wurden. Ein Kleinbus von Ricarda Riefling diente als Transport für die braune Brut, inklusive nationalistischer Verstärkung aus der Pfalz für die ausgedünnten Reihen der Trierer Nazis. Insgesamt zehn Pappkameraden saßen den Tag über gemütlich aufeinander in besagtem Bus, um Stationen in Trier und dem Umland abzugrasen.

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